Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln



Hallo, meine Lieben!

Heute habe ich ein leckeres Apfel-Rezept für euch. Bevor wir zum Rezept kommen, muss ich euch aber erzählen, wie aufwendig die Zubereitung war. An sich ist es total simple, wenn man die richtigen Küchengeräte hat - aber eben die hatte ich nicht. Ich musste das Eiweiß selbst mit einem Schneebesen aufschlagen. Das nenne ich Armtraining! Es hat zwar nicht so lange gedauert (ich glaube insgesamt noch nicht mal 15 Minuten) aber meine Eltern sollten sich trotzdem einen neuen Mixer holen....in solchen Momenten habe ich immer wieder Mitleid mit Menschen, die ohne Technik aufwachsen mussten. Unser Leben ist so viel einfacher als vor ein paar Jahrzehnten!

Ich finde des Rezept Ideal, wenn man noch ein paar Äpfel übrig hat, die nicht mehr so appetitlich aussehen und man einfach keine Lust auf einen weiteren Apfelkuchen hat. Die Pfannkuchen eignen sich für einen lockeren und entspannten Start in den Tag - und mit Tag meine ich Sonntag, wenn man ausschlafen und den Rest des Tages im Bett verbringen und genießen kann :) Wenn man alle seine Kollegen und Kommilitonen eifersüchtig machen will, kann man den Pfannkuchen in Stückchen geschnitten auf die Arbeit, die Uni oder auch in die Schule mitnehmen.

 

Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln


Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungsdauer: 20-25 Minuten
Menge: 2-3 Portionen

Küchenutensilien:
Mixer
Backofenfeste Pfanne ist vom Vorteil!

Zutaten:

2 Eier
120 g Mehl
200 ml Milch
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Prise Zimtpulver
1 Prise Salz
1 - 1 1/2 Äpfel
evtl. Spritzer Zitronensaft
etwas Butter
etwas Zucker zum Karamellisieren
Puderzucker, Zimt-Zucker, Schlagsahne, etc.

Zubereitung

Zuerst muss das Eiweiss vom Eigelb getrennt werden.  Das Eigelb mit Mehl, 20 g Zucker, Vanillinzucker, Zimt und einer Prise Salz verrühren und zur Seite stelle.

Für die Füllung einen großen Apfel entkernen, gevierteln und dann in dünne Scheiben schneiden. Da Äpfel schnell oxidieren, kann man sie mit etwas Zitronensaft oder -säure beträufeln um diesen Prozess entgegen zu wirken. Wenn man die Verfärbung nicht schlimm findet, kann man diesen Schritt auch weglassen.

Weiter geht es mit dem Eiweiß, dass (am besten mithilfe eines Mixers) zu Eisschnee geschlagen wird. Wenn es steif ist, nach und nach 20 g Zucker einrieseln lassen. Dabei muss das Eiweiß weiter geschlagen werden, bis eine feste und cremige Konsistenz entsteht.
Wenn es so weit ist, muss man den Eisschnee vorsichtig unterheben, damit man einen schönen fluffigen Teig hat. 

Jetzt kommt es darauf an, wie groß die Pfanne ist: Da ich eine mittlere Pfanne hatte, kamen bei mir am Ende drei leckere Pfannkuchen heraus. Wenn jemand von euch eine große Pfanne verwendet, sind es am Ende höchstens zwei Pfannkuchen.

Die Butter in der Pfanne zum schmelzen bringen und (je nach Pfannengröße) 1/2 oder 1/3 der Äpfel bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Die Äpfelstückchen mit etwas Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen (da ich eine kleine Naschkatze bin, habe ich ziemlich Zucker genommen). Die Hälfte (oder ein Drittel) des Teiges gleichmäßig (!) auf den Äpfeln verteilen und das ganze ca. 5 Minuten braten.

Nach den 5 Minuten kommt der Pfannkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und für ca. 10-15 Minuten bei 180!C (Oben- und Unterhitze) in den Ofen. Alternativ kann man eine backofenfeste Pfanne verwenden.

Die letzten zwei Schritte so lange wiederholen, bis die kompletten Äpfel und der komplette Teig aufgebraucht ist. Wer es einfach mag, serviert die Pfannkuchen mit Puderzucker oder Zimt und Zucker. Aber auch mit aufgeschlagener Sahne oder etwas Honig schmeckt das unglaublich lecker!

1 Kommentar:

  1. Ohhh wie lecker :) PErfekt, wenn die Tage jetzt wieder etwas kühler werden!
    Das muss ich mal ausprobieren!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Abend <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

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