mexikanischer Maiswrap mit Chilihack - vegan!




Hallo, ihr Lieben!

Vor der Klausurphase habe ich mich richtig ausgetobt und viele leckere Pfannkuchen gemacht. Weil ich viele verschiedene Mehlsorten habe, habe ich auch damit experimentiert. Am besten haben mir die Ergebnisse mit Maismehl gefallen. Besonders gut finde ich, dass Pfannkuchen wunderbar ohne Eier auskommen und sehr wandelbar sind. Im Grunde kann man sie mit allem füllen. Zu dem Maiswrap passt in meinen Augen am besten eine vegane Hackfüllung (das liegt vielleicht daran, dass mich die die Wraps an mexikanische Burritos erinnern und ich sie mit Hackfleisch verbinde).

Euch ist bestimmt aufgefallen, dass Gerichte, in denen Tofu verarbeitet wird, in diesem Blog eine Seltenheit liegt. Das liegt daran, dass wir beide aus Geschmacksgründen nicht damit kochen. Ich finde es ehrlich gesagt sehr schwer, Tofu so zu verarbeiten, dass der Sojageschmack nicht mehr vorhanden ist und komplett die Gewürze aufnimmt. Außerdem bin ich kein Fan von der Konsistenz. Aber Tofu ist ein sehr guter Hackfleischersatz. Ich verspreche euch, ihr werdet keine Probleme haben!

Mein Lieblingsfleischgewürz ist das Hähnchengewürz aus dem Netto (falls ihr nicht wisst, wo ihr eins herbekommt ;D).

Schwierigkeitsstufe: mittel
Zubereitungszeit: 30-35 Minuten
Ruhezeit: 60 Minuten
Menge: 4 Portionen

 

Zutaten für den Wrap:

100g Weizenmehl
100g Maismehl
2 EL Kichererbsenmehl (oder anderer Eiersatz)
1 TL Salz
1/2 - 1 TL Chilipulver (je nachdem, wie scharf ihr es mögt)
220 ml Sojamilch 
120 ml Mineralwasser mit Sprudel
evtl. Aufstrich 

Zutaten für die Füllung:

400g Tofu
3 Tomaten
1 - 1/2 Dose Mais
1/2 Bund Koriandergrün
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
3 EL Tomatenmark
1 TL Oregano
1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
Pfeffer
2 TL Fleischgewürz
100ml Wasser

Zubereitung:

Für den Wrap 2 EL Kichererbsenmehl mit 2 EL Wasser vermischen und zur Seite stellen. Die beiden Mehlsorten mit Salz und Chilipulver vermischen, Milch dazu geben und gut umrühren. Unter ständigen Rühren die Kichererbsen-Wasser-Mischung und danach das Mineralwasser dazu geben und so lange rühren, bis eine gleichmässige Masse entstanden ist. Der Teig muss jetzt ca. 60 Stunde zugedeckt ruhen.

Für die Füllung müssen die Tomaten und Zwiebeln gewürfelt , Koriandergrün und Knoblauch gehackt werden. Chilischote halbieren, Kerne entfernen und ebenfalls hacken. Tofu mit einer Gabel in einer Schale zerbröckeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln bei mittlerer Hitze ein paar Minuten von allen Seiten andünsten. Dann Chilishote und Knoblauch dazu geben und ebenfalls kurz mit andünsten (aufpassen, dass Knoblauch nicht schwarz wird!). Tofu dazu geben und ein paar Minuten mitbraten, bis es anfängt die Farbe zu verändern. Mit Oregano, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Fleischgewürz würzen, Tomatenmark unterrühren und alles mit Wasser aufgießen. Noch mal alles gut umrühren, damit sich alles gut verteilt. Mais abgießen und mit Tomatenstückchen dazu geben. Umrühren und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten garen lassen, bis der Großteil der Flüssigkeit aufgesaugt worden ist. 

Kurz bevor die Füllung fertig ist, kann man schon mit den Wraps anfangen: Dafür einfach Öl in einer Pfanne erhitzen und darin dünne Wraps ausbraten. Achtet darauf, dass ihr ungefähr gleich viel Teig benutzt, damit die Wraps gleich groß und gleich dick werden. Die Menge an Teig, die ihr braucht, variiert mit der Pfannengröße. Schaut also am besten selber, wie viel ihr nehmen müsst. Um es etwas einfacher zu machen, hebe ich die Pfanne an und halte sie schief, während ich den Teig darauf verteile. So verläuft er besser.

Wenn die Wraps fertig sind, verteilt die Füllung und etwas von dem frischen Koriandergrün darauf und rollt den Wrap zusammen. Ich habe noch einen Aufstrich benutzt, damit der Wrap nicht so "trocken" ist. Dafür könnt ihr eure Lieblingstomatensoße, irgendeinen mexikanischen Aufstrich oder Moja (jaaa, Majo passt zu allem!) nehmen.
Guten Appetit!


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