veganer Borschtsch - mindestens genauso gut wie das Original!


Hallo, meine Lieben!

Heute möchte ich euch ein leckeres, russisches Gericht zeigen. Eigentlich wird es auf der Grundlage von Rindbrühe gemacht. Das Fleisch wird davor lange gegart. Es muss im Mund zerfallen und saftig sein. Wenn man sich mit ostäuropäischer Küche beschäftigt, kommt man an Borschtsch nicht vorbei. Und das zurecht: Es ist einfach köstlich!
Die vegane Version ist also um einiges schneller, weil wir das ganze auf Gemüsebrühebasis machen. Das Herz, die Hauptzutat, das Wichtigste ist die rote Beete! Sie darf auf gar keinen Fall fehlen! Alle anderen Zutaten varrieren von Region zur Region und von Familie zur Familie. Doch die rote Beete ist immer drin! Genauso wie Weißkohl.

Ich habe noch nie jemanden aus der Familie meckern hören, weil das Fleisch in der Suppe fehlt. Borschtsch schmeckt auch vegan verdammt lecker und man vermisst nichts, denn das Fleisch war nicht geschmackgebend.
Das Rezept ist typisch für unsere Familie: Es gibt keins. Alles wird nach Gefühl gemacht. Oft wird auch improvisiert, weil nicht alle Zutaten vorhanden sind. Das hier ist meine Lieblingsvariante, die meine Mama immer macht, wenn ich sie besuche.

Zutaten:

4 l Wasser
ca. 6 mittel große Kartoffel
einen halben Kopf Weißkohl
2 Stück rote Beete
1 Paprika
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Dose Kidneybohnen
Salz
Pfeffer
Lorbeerblätter
Petersilie


Zubereitung:

Bevor die eigentliche Arbeit los geht muss die rote Beete geschält und ca. eine Stunde gekocht werden.
In der Zwischenzeit können wir alle restlichen Zutaten vorbereiten: Kartoffeln schälen und würfeln; Weißkohl in dünne, fingerlange Streifen schneiden; Zwiebeln und Knoblauch klein hacken; Karotten und Paprika klein würfeln.
Kartoffeln und Weißtkraut können direkt in einem Topf mit heißem Wasser gekocht werden.
Inzwischen sollte die rote Beete fertig sein. Um sie weiter zu verarbeiten, braucht ihr unebdingt Handschuhe. Ansonsten färben sich eure Finger rot. Sie muss jetzt an einer großen Reibe geraspelt werden. Das stellt ihr nun zur Seite.
Jetzt wird gebraten: Zuerst die Zwiebeln, dann, wenn diese goldbraun sind, Knoblauch, Karotten und Paprika dazu geben. Das ganze muss ständig gerührt werden, damit nichts verbrennt.
Wenn die Kartoffeln gar sind, kommt die Gemüsemischung aus der Pfanne und die rote Beete in den Topf. Die Kidneybohnen abtropfen lassen und ebenfalls in den Topf geben. Das ganze kurz aufkochen lassen, mit Gewürzen abschmecken (und mit Sahne) servieren.



Kommentare:

  1. Kannte ich vorher noch gar nicht, aber hört sich wirklich interessant an und ist für mich als Vegetarierin definitiv mal einen Versuch wert. :)

    Liebe Grüße,

    Hanna

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  2. Ein super Rezept! Hört sich wirklich sehr sehr lecker an <3
    Perfekt für Abends! Muss ich unbedingt mal ausprobieren :)
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

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  3. ich kenne das Gericht gar nicht finde aber, dass deine Variante doch sehr köstlich ausschaut und mit SIcherheit genauso gut schmeckt :) lg calista

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  4. Ich bin auch überzaugt von veganen Varianten, die es zu kaufen gibt. (:

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  5. yummy, das schaut echt mega gut aus und hört sich auch danach an. wird getestet!

    www.thefashionfraction.com

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