Milchkonsum: Unnatürlich?

Wir haben euch bereits eine Dokumentation zum Thema 'Milch' hier vorgestellt. So gesund, wie die Werbung es uns am liebsten weiß machen würde, ist die Milch nicht.



Oft lese ich das, dass Milchkonsum unnatürlich ist. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Mein Körper enthält von Natur aus Laktase, die zum Abbau von Laktose benötigt wird. Was ist also daran unnatürlich, wenn genau das in meinem Körper beim Verzehr von Milch passiert?
Bei Menschen mit Laktoseintoleranz ist es selbstverständlich nicht natürlich, da ihr Körper keine Laktase zum Abbau von Laktose hat. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wieso man dann auf Teufel kommt raus Milchprodukte konsumieren will! Als ich so eine Frau darauf aufmerksam machte, dass sie doch vegane Alternativen konsumieren kann, sagte sie 'Vegan ist doch komplett bescheuert, sorry'. Nein, du bist komplett bescheuert. Aber ich will ja nicht abschweifen.

Es wird angenommen, dass der Mensch sich schon seit 12000 Jahren von Kuhmilch ernährt. Unser Körper hatte genügend Zeit, sich darauf anzupassen. Und wie ich oben schon schrieb, ist das für manch einen Körper ganz natürlich.
Und ob es jetzt tatsächlich mehr Menschen gibt, die die Laktoseintoleranz haben, oder ob es einfach nur mehr in die Öffentlichkeit drängt, kann uns niemand sagen. Vielleicht waren vor 500 Jahren auch schon einige Menschen laktoseintolerant - wir werden es nie erfahren.

Oft wird damit argumentiert, dass es sich dabei um ein Produkt für Kälber handelt. Ein Produkt für Babys einer anderen Rasse. Es ist nicht für den Konsum von Menschen bestimmt. Außerdem trinken wir auch keine Muttermilch, wenn wir ausgewachsen sind.
Zuerst war ich bei dem Gedanken angewidert. Ihh, eine andere Rasse. Aber da ich ein pragmatischer Mensch bin, legte sich das wieder. Milch ist nur ein chemischer Stoff. Ist es nicht egal, woher es kommt? Es sind nur Elektronen, Neuronen und Protonen. Die gleichen Bauelementen sind auch in anderen Stoffen vorhanden. Die finde ich ja auch nicht eklig. Also verschwand das Ekelgefühl irgendwann ganz.



Jedoch ist und bleibt Milch ein Produkt der Ausbeutung. Die Kühe werden künstlich geschwängert und wenn das Baby da ist, wird es sofort weggenommen. Es ist eine starke psychische Belastung für die Tiere. Nicht zu vergessen der körperlichen Qualen, die die Tiere in der Haltung ertragen müssen. In freien Wildbahn würden die Kühe 20 Jahre alt werden. In der Massentierhaltung sind es gerade mal 5 Jahre.
Und da ein Leben in Enge und auf dem Betonboden nicht ausreicht, kommen die Euterentzündungen hin zu. Mhm, klingt das lecker. Hier hilft mir mein Pragmatismus auch nicht weiter. Es ist einfach nur ekelhaft.
Für mehr Informationen über die Haltung der Kühe empfehle ich die Dokumentation, die ich hier eingebettet habe.

Du willst mehr Informationen? Du willst wissen, was tatsächlich in der Milch steckt? Du willst wissen, welche Auswirkungen der Konsum auf deinen Körper hat? Dann lies diesen Artikel!

Fazit: Milchkonsum ist für mich nicht unnatürlich, solange der Körper passende Enzyme hat. Aber nur weil der Körper etwas tun kann, muss er es nicht. Ich kann ja auch meine Hände benutzen um Leute zusammen zu schlagen und lasse es, weil es etwas schlechtes ist. Ausbeutung ist etwas schlechtes. Also verzichte ich auch auf Milchprodukte.



Kommentare:

  1. Puh, also ich könnte nicht komplett auf Milch verzichten, also Respekt

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    1. Du kannst ;) Die Frage ist, ob du es willst ;D

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    2. Stimmt, ich will nicht trifft es besser :)

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  2. :D okay jetzt aber

    netter beitrag
    und wieder was neues gelernt

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  3. Also ich habe davon auch schon sehr viel gelesen. Und auch von dem Video habe ich gehört. Komplett darauf verzichten kann ich aber nicht :/

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  4. Niemals könnte ich auf Milch verzichten! :o

    xoxo
    http://scandalous-beauty.blogspot.de/

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  5. Das gleiche kann man über Getreide sagen. Menchen essen sie seit 10.000 Jahren, trotzdem können viele sie nicht vertragen, Getreide verursachen Krankheiten, etc.
    Hier interessante Links:
    - http://www.urgeschmack.de/was-ist-so-schlimm-an-getreide/
    - http://www.urgeschmack.de/5-grunde-kein-getreide-zu-essen/

    Ich bin der Meinung, sowohl Milch als auch Gtreide sollten keine Hauptquelle unsere Ernährung sein.

    Viel Spaß und natürlich Erfolg mit Callanetics :)

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  6. Klingt sehr reflektiert, aber auf Milch verzichten könnte ich trotzdem nicht, auch weil ich glaube, dass bloßer Boykott bei sowas nichts bringt, das gilt für Milch genauso wie für in Bangladesh hergestellte Kleidung oder so. Wenn weniger von einem Produkt verkauft wird, ergo weniger Gewinn gemacht wird, reagieren die Hersteller normalerweise, indem sie versuchen, die Herstellungskosten zu senken, und das bedeutet in diesem Fall noch schlechtere Lebensbedingungen für die Kühe. Man muss weiter oben ansetzen und die Bestimmungen und Gesetze direkt ändern - um darauf hinzuarbeiten finde ich aber aufklärende Versuche wie deinen Post super =)

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    1. Tierische Produkte sind vom der freien Marktwirtschaft sowieso dank den EU-Subventionen ausgenommen. Den Großbauern wird ALLES abgekauft. Das heißt, sie können so viel herstellen wie sie wollen.
      Aber es ich dennoch ein gutes Zeichen, wenn man den Milchkonsum aus der massentierhaltung boykottiert.

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  7. Ich möchte gar nicht auf meine Milch verzichten ich liebe Milch.. .

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  8. Ich denke es kommt wirlich vorallem auf die Herstellung an, das mit der künstlichen Schwängerung stimmt natürlich bei den meisten, allerdings gibt es auch jetzt noch Bauern, die sozusagen den Babykühen nicht ihre ganze Milch wegnehmen sondern prozetuell, meine Großeltern hatten noch einen Bauernhof und haben ihre Milch von befreundeten Bauern bezogen, leider ist das nur ein mininmaler Bruchteil und auf Grund des hohen Milchkonsums nun eigentlich unmöglich für die Industrie, ich finde den ersatz durch Sojamilch super

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  9. also ich liebe liebe liebe Milch und möchte keinesfalls auf Milch verzichten. Wenn ich morgens keine Milch in meinem Müsli habe kann ich Mittags total grantig werden :D

    http://daily-fashions.blogspot.de/

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    1. Wie wärs mit anderen Milchsorten? Es gibt ja nicht nur Kuhmilch ;D

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  10. Wir haben jahrelang Milch vom Bauern bezogen, wo die Kühe nicht in Ställen standen sondern auf der grünen Wiese. Da finde ich es okay, Milch und Milchprodukte zu kaufen, da zahle ich auch gern den Aufpreis. :)
    Liebe Grüße,
    Missi

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    1. Es ist auf jeden Fall etwas anderes. Und auf jeden Fall gesünder! :)

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  11. Milch, nur her damit! Am liebsten warm und mit Honig.

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    1. Und wenn du den Text gelesen hast weißt du, was du mit der Milch aus der Massentierhaltung deinem Körper antust. Schade, dass manche sich für ihre Gesundheit kein bisschen interessieren. Aber es ist ja nicht mein Körper ;D

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    2. Guten Morgen,

      schön das ihr eure Leser so freundlich begrüßt.

      Ich als Landei hole meine Milch vom Bauern. Zwei Gehminuten von meiner Haustür entfernt. Noch mehr Öko geht erstmal nicht. Obwohl, in einigen Wochen ist der Bauernhof vollkommen auf Öko umgestellt.

      Im allgemeinen finde ich eure Aufklärungsversuche sehr gut. Doch die Art und Weise widerspricht mir vollkommen.

      Anstatt mit sachlichen Tönen aufzuklären, schreit ihr "aggressiv" in die Welt. Habt ihr in der Schule das Lesen und Schreiben durch Einschüchterung gelernt?

      Entspannt euch und stimmt sanfte Töne an. Damit erreicht ihr nicht nur mehr Menschen, auch die Resonanz wird positiver. Ebenfalls schafft ihr eine angenehmere Diskussionsgrundlage.

      Feingefühl und Verständnis, ahoi!

      P.S. Rechtschreib- und Grammatikfehler könnt ihr gerne im Folgekommentar aufzeigen.


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    3. Zeig uns doch bitte, wo wir aggressiv sind und wo wir missionieren.

      In den Milch-Beiträgen geht es nur um die gesundheitlichen Risiken und hier speziell darüber, ob ich Milchkonsum für unnatürlich halte oder nicht. Ich zwinge niemanden mit seinem Konsum aufzuhören. Im Gegenteil. Ich Habe in den Kommentar öfters gelobt, wenn die Produkte von 'dem netten Bauern neben an' sind.

      Ich finde es ziemlich witzig, dass gerade du von einer angenehmen Diskussionsgrundlage redest. Dabei bist du diejenige gewesen, die auf einen kritischen Beitrag zum Milchkonsum 'Milch, nur her damit! Am liebsten warm und mit Honig' geschrieben hast. Daraus schließe ich, dass du höchstens die Überschrift gelesen hast und dich weder mit der Herstellung noch mit den Risiken beschäftigt hast.
      Außerdem geht aus deinem ersten Kommentar nicht hervor, dass deine Milch von einem Bauern kommt. Woher hätte ich das wissen sollen?

      Wie ich bereits schrieb bitte ich dich mir zu zeigen, wo wir anderen Menschen unsere Meinung aufzwingen.
      Wir klären auf. Schade, dass du den Unterschied zwischen Aufklärung und Missionierung nicht (er)kennst.

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    4. Im Übrigen halte ich diese Ausrede "Aber ich kauf doch nur beim Bio-Bauern!", die jedes Mal in die Diskussion über Vegetarismus oder Veganismus eingeworfen wird, für fragwürdig.
      Natürlich ist es gut beim Bauern nebenan zu kaufen, wenn man die Möglichkeit hat. Ich habe mir auch vorgenommen, in Zukunft öfter Eier, Milch, etc. bei einem Bauernhof zu kaufen, auf dem ich mir auch anschauen kann, wie die Tiere gehalten werden.
      Die Entwicklung, dass die Menschen öfter zum Bauern vor Ort (oder auch z.B. zum Wochenmarkt) gehen, ist auf jeden Fall gut, da damit die Nachfrage nach diesen Produkten steigt und der Markt sich vielleicht (hoffentlich) langfristig verändert.

      Allerdings ist das trotzdem nicht DAS Totschlag-Argument, für das viele Omnivoren es halten. Oder meint ihr, der Schinken auf dem Brötchen vom Bäcker, das Schnitzel im Restaurant oder der Milchshake aus der Eisdiele kommen von den glücklichen Kühen eines Biobauernhofes?!
      Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber ich wage zu behaupten, dass das die wenigsten bedenken, wenn sie stolz erklären, dass sie ihr Fleisch/ihre Milch, etc. nur vom Öko-Bauern beziehen.

      Ich will auch niemanden verurteilen, ich gehe selbst gern ins Café oder zur Eisdiele, ohne zu wissen, woher die Zutaten stammen. Aber ich finde es wichtig, dass man sich eben darüber bewusst ist und nicht denkt, weil man einmal im Monat ein Stück Fleisch beim Biobauern kauft, ist die Sache erledigt.

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    5. Wer auf Bio-Produkte zurückgreift und sei es nur einmal die Woche, tut doch immerhin mehr, als jemand, der sich bei einer "ganz oder gar nicht" Entscheidung entschließt, einfach komplett auf Bio zu verzichten.
      Deswegen würde ich das "Ich kauf doch beim Bio-Bauern" jetzt nicht entwerten und als Ausrede bezeichnen.

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    6. Das stimmt, Phin. Aber oft lehnen sich die Leute zurück und sagen, dass das Bisschen reicht. Ich will ihnen nicht absprechen, dass sie ein bisschen machen. Aber das bisschen 'besser' macht es noch lange nicht 'gut' ;)
      Ich versuche mal den Artikel zu Bio heute oder morgen zu veröffentlichen. Die anderen Labels müssen noch warten :)

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    7. Wie viel besser muss es denn sein, damit es gut ist? ;)
      Vermutlich ist gut ein Zustand den wir nie erreichen werden, weil es immer irgendwo ein Tier zu retten oder einen Baum zu schützen gibt. Man kann seinen Konsum schließlich immer weiter "optimieren". Philosophisch gesehen ist das ein Fass ohne Ende.

      Aber nüchtern betrachtet, denk ich mir, dass die meisten Leute in solchen Fällen nicht deswegen ihren Konsum verändern, weil sie fürchten ernsthafte Konsequenzen zu spüren, sondern weil sie Mitleid mit der Umwelt haben. Das Gewissen zu beruhigen ist der wichtige Punkt. Bei manchen ist es einfach schneller beruhigt, als bei anderen.

      Das muss man akzeptieren, aber auch die Leistung anerkennen und die Leute lieber durch positive Signale anspornen, anstatt sie zu kritisieren. Sie haben schließlich eine Sisyphos-Aufgabe vor sich, die sehr ernüchternd ist.

      Ich weiß nie, mit welcher von euch beiden ich rede, aber du/ihr seid so kleine Energiebündel, die ab und zu etwas aufbrausend rüberkommen. ^^ Ich bin da ziemlich unempfindlich, aber ich denke, ihr werdet schon mit der ein oder anderen Person angeeckt sein.

      Beim Veganismus ist halt immer das Problem, dass die Zuhörer / Leser recht schnell genervt sind. Weil die Aufklärung vieler Veganer weniger an "Lehren" als vielmehr an "Predigen" erinnert. Und die Mutter, die den ganzen Tag meckert, dass das Zimmer aufgeräumt werden soll, ist eher unbeliebt, auch wenn sie natürlich recht hat.

      Nur so als Hinweis. Ich komme jedenfalls gerne auf eure Blogs. Hier ist immer was los.

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    8. Ich stimme dir zu, die Bezeichnung "Sisyphos-Aufgabe" trifft es sehr gut, man kann, wenn man in dieser Gesellschaft ein halbwegs normales Leben führen möchte, wohl niemals zu 100% ethisch korrekt leben und ich bzw. wir lehnen diese "Ganz oder Gar nicht"-Einstellung auch entschieden ab. Der ein oder andere militante Veganer ist mit seinen Predigten fast noch schlimmer als die "Vegetarier-essen-meinem-Essen-das-Essen-Weg"-Omnivoren(und schlimmer als eine meckernde Mutter meiner Meinung nach ) Falls wir ab und zu auch so rüberkommen sollten - danke für die Kritik -, wir werden in Zukunft besser darauf achten. Denn unser Ziel ist eigentlich gerade nicht so zu wirken. Wir leben selbst noch nicht einmal zu 100% vegan und wollen versuchen uns möglichst objektiv mit der Lebensweise auseinanderzusetzen.

      Ich wollte mit der Kritik an den "Ich kauf doch nur Bio"-Leuten auch nicht die "Ganz oder gar nicht"-Einstellung propagieren, sondern lediglich kritisieren, dass sich manche Menschen eben auf diesem Argument ausruhen. Ich habe schon oft genug in Diskussionen erlebt, dass Allesesser immer meinten "Aber ich kauf doch nur Bio-Fleisch, dann ist doch alles ok.", man aber von diesen Leuten genau wusste, dass ihnen das Thema im Alltag eigentlich ziemlich egal ist, sie vielleicht am nächsten Tag mal zum Biosteak greifen und es dann wieder vergessen haben, aber in diesem Moment eben mal ihr Gewissen durch einen solchen Satz beruhigen mussten. Aber ich kann ja nicht beurteilen, wie das bei "Ilona rennt" ist, ich kenne es eben nur auch aus vielen anderen Diskussionen.

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  12. Sehr schön auf den Punkt gebracht. Ich bin zwar der Meinung, dass Milch für mich etwas ist, was für den Menschen einfach nicht gemacht ist, aber das ist ja einfach Ansichtssache. Wenn ich die Zusammenhänge mit Osteoporose und Milchkonsum höre wird mir auch schon schummrig. Ich selbst habe aber auch einfach die Erfahrung, dass ich von Milchprodukten die schlimmsten Magenschmerzen meines Lebens bekomme, mein Körper dreht vollkommen durch, mit allen drum und dran. Ging teilweise so weit, dass ich auf dem Boden lag und nicht mehr laufen konnte. Und nein, ich habe keine Laktoseintoleranz. Die Ärzte wissen bis heute nicht was es ist. Seitdem ich jetzt über ein Jahr vegan lebe gehts mir besser denn je :)

    Ich finds gut, dass du dir das Bild mit der Tierhaltung vor Augen hältst und für dich entscheidest, dass du das nicht weiter unterstützen willst. Viele schauen nämlich einfach weg.

    Liebste Grüße,
    Bine

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    1. Oh Gott, das klingt alles andere als gut!
      Es ist immer wieder schön zu sehen, was für eine positive Auswirkung eine ausgewogene, vegane Gesundheit hat! :)

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  13. Ich trinke fast täglich Milch. Am liebsten Vollmilch. Aber gerade die Milchersatzprodukte finde ich dermaßen überteuert. (Achtung, Wortwitz) Das geht auf keine Kuhhaut. Auch schmecken mir die Nuss-Milch Produkte im Kakao überhaupt nicht. Im Müsli finde ich es allerdings sehr lecker.

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    1. Teuer als Milch sind sie auf jeden Fall. Ich habe deshalb auch aufgehört mir täglich vegane Milchshakes zu machen.
      Aber auch hier gibt es ja günstige Varianten bei Aldi und Lidl (beide kosten aber ca. 30 Cent mehr als normale Kuhmilch...)

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    2. Oh, die sollte ich mal ausprobieren. Bisher hatte ich die "Alternativmilch" nur in irgendwelchen Reformhäusern gesehen. Da hatte ich mich bei den Preisen gefragt, wie man es geschafft hat flüssiges Gold in eine Alupackung zu füllen.

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    3. Bei Reformhäusern wird man ja auch schnell arm als Otto-Normal-Verdiener =D Da kann man von Glück reden, dass die großen Discounterketten (Netto soll ne riesige Auswahl haben) auf den veganen Trend aufspringen. Sonst könnte ich mich wirklich nur von Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten ernähren...

      Die Auswahl an Produkten ist aber von Filiale zu Filiale unterschiedlich ;)

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  14. was für eine Diskussion.
    Für mich gilt jedenfalls, keine Milch. Bis auf die vom Bauern um die Ecke, klar, gut für den Körper ist es nicht, aber manchmal habe ich Lust darauf. Die Kühe kenne ich jedoch, weshalb ich nur meinem Körper gegenüber ein schlechtes Gewissen haben sollte, nicht aber den 'Produzenten' !

    Alles Liebe, und danke für die tollen Anstöße.
    Neele von http://royalcoeur.blogspot.de/ ♥

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  15. Ich bin ja schon seit einigen Jahren Laktoseintolerant. Ich kann auch auf den Milchkonsum an sich verzichten. ich trinke also nicht jeden Morgen meinen Kaba und Abends meine Einschlafmilch :-)
    Aber hin und wieder braucht man die Milch zum Kochen oder Backen. Da denkt aber wohl kaum jemand darüber nach, wo die Milch wohl her kommt...
    Finde ich trotzdem gut, daß mal auf das Thema aufmerksam gemacht wird !

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  16. Ich finde diesen Blog echt interessant, also das Thema.
    Die Post wirken auch sehr seriös :-)
    Liebste Grüße, Alia

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  17. schön, dass du darüber informierst, ich finde das sehr wichtig! ich selbst trinke schon seit monaten keine milch mehr, zu angewidert war ich von den infos, die mir zu augen und ohren kamen,,, abgesehen von den reinen fakten und der tierausbeutung an sich, stellte ich auch zunehmend fest, wie rein meine haut wurde! seit mir mein körper zeigte wie gut es mir mit veganer ernährung geht, fühle ich mich frischer und ausgewogener ernährt, habe auch ein reines gewissen den tieren gegenüber entwickelt. lg

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  18. man muss das aber auch diferenziert betrachten. natürlich, massentierhaltung gibt es. jedoch kann ich von der situation hier in meiner umgebung sprechen, wo alle höfe, die milch liefern, die kühe draußen auf der weide haben. im stall ist genug platz.

    wenn man dann noch milch vom biobauern kauft, sind die vorgaben noch viel strenger.

    lg
    svetlana

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  19. "Ich kann ja auch meine Hände benutzen um Leute zusammen zu schlagen und lasse es, weil es etwas schlechtes ist."... den Satz finde ich gut :-D

    Ich dachte auch, ich kann niemals auf meine geliebte Milch / meinen geliebten Käse verzichten, aber doch: Das geht! Gib mir meine Sojamilch und schon bin ich glücklich :-).
    Mir geht's seitdem ich vegan lebe viiiiieeel besser und durch die ganzen Infos, die ich kenne, möchte ich auch nie mehr Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte essen (mal abgesehen davon, dass mein Körper beschlossen hat, keine Laktase mehr zu produzieren, ein paar Monate nachdem ich vegan wurde - da hat er nicht ganz unrecht, brauche ich ja auch nicht mehr. Sehr empfehlenswert zum Thema Milch das Buch: Milch besser nicht von Maria Rollinger).

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Schön, dass du da warst! Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag helfen konnten.
Für Tipps und Vorschläge sind wir offen. Also zöger nicht und sag uns deine Meinung! :)